ERWEITERUNGSBAU AWO PSYCHATRIEZENTRUM, Königslutter
LPH 1-8
2025 -
Der Erweiterungsbau der Station 04 Psychosomatik am AWO Psychiatriezentrum Königslutter entsteht als kompaktes, langlebiges Gebäude in Holzbauweise mit Walmdach. Ein umlaufender Mauerwerkssockel nimmt Materialität und Farbigkeit des Bestands auf und verankert den Bau robust im Gelände. Darüber öffnet eine umlaufende Pfosten-Riegel-Fassade den Baukörper zur Landschaft und bindet ihn selbstverständlich in den Kontext ein. Das Prinzip des einfachen Bauens – klare Struktur, dauerhafte Materialien, präzise Konstruktion und Langlebigkeit – bildet die Grundlage des Entwurfs.
Die Verbindung zum Bestand erfolgt über einen Übergang, der eine barrierefreie Orientierung ermöglicht. Ergänzend führt eine in die Topografie integrierte Treppe über das Gelände zum eigentlichen Eingang der Erweiterung. Sie schafft eine direkte, intuitive Erschließung von außen und stärkt die Beziehung zwischen Gebäude und Landschaft.
Der Entwurf folgt den Leitgedanken der Healing Architecture: Orientierung, akustische und atmosphärische Ruhe, Privatheit, klare Ausblicke und ein ruhiger räumlicher Rahmen. Die Organisation des Baukörpers reagiert darauf mit kompakten Wegen, übersichtlichen Strukturen und Rückzugsbereichen. Ein respektvoller Abstand zum nördlichen Bestand sichert zudem die notwendige Privatheit der Nutzerinnen und Nutzer.
Insgesamt entsteht ein zurückhaltender, dennoch in seiner Haltung klarer Erweiterungsbau, der die Anforderungen eines zeitgemäßen psychosomatischen Umfelds präzise aufnimmt und in den bestehenden Kontext integriert.
IN ZUSAMMENARBEIT MIT
B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH
Storch Landschaftsarchitektur
TEAM KOLLEKTIV B
Oskar Gamböck, Dominik Keul, Henrike Bartsch, Emma Bujak, Marie Engelking, Ilja Schuppert
BAUSCHAFT
AWO Niedersachsen gGmbH
ORT
Königslutter, Niedersachsen

PLANUNG
ORT















